Neuerscheinung im Oktober

Zur Debatte um Max Traeger ist der Sammelband „Max Traeger – kein Vorbild: Person, Funktion und handeln im NS-Lehrerbund und Geschichte der GEW“ herausgegeben von Micha Brumlik / Benjamin Ortmeyer erschienen.

Über den Flyer zum Buch sowie die Homepage des Beltz Verlags kann das Buch bestellt werden. Der Sammelband arbeitet die öffentliche Auseinandersetzung um die Rolle der Lehrkräfte im Nationalsozialismus und die Vergangenheit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft anhand der Auseinandersetzung um Max Traeger auf. Dabei stellen sich verschiedene Beiträge der geschichtsrevisionistischen Verteidigung von Max Traeger als angeblichem Widerstandskämpfer entgegen, wie sie zuletzt in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft verbreitet wurde. Das Buch ist mit einigen interessanten Archivmaterialien angereichert und möchte GEW-KollegInnen ermutigen, selbst auch in die Archive zu gehen und sich an der Aufarbeitung der regionalen Geschichte der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft zu beteiligen.

Neben einem Abriss über die Chronologie der bundesweiten Auseinandersetzung, die sich im letzten Jahr durch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft zog und die Debatte beim Gewerkschaftstag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, geben Buchbeiträge auch einen Einblick in die Auseinandersetzung um eine kritische Aufarbeitung der Geschichte einiger Landesverbände der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. In Bezug auf Hamburg wie auch auf Baden-Württemberg werden Konfliktlinien der Vergangenheitsbewältigung zwischen verquerer Apologetik und kritischer Erinnerungsarbeit in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft beschrieben. Das Inhaltsverzeichnis lässt sich der Verlagsseite entnehmen.

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